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Aktivitäten

INTIA Ergebnistagung am 09. Juni erfolgreich durchgeführt

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Anfang Juni hat das interdisziplinäre Team des Forschungsprojekts INTIA nach ca. drei Jahren Laufzeit auf einer virtuellen Konferenz seine Ergebnisse präsentiert.

Die verschiedenen Produkte vom INTIA Koffer bis hin zum INTIA Escape-Game und der INTIA Plattform, aber auch die eher theoretischen wissenschaftlichen Erkenntnisse des interdisziplinären Forschungsprojekts wurden einem gemischten Fachpublikum aus den Wissenschaften der Sozialen Arbeit, der Informatik und des Service Designs sowie der Fachpraxis Sozialer Arbeit zur Diskussion gestellt.

Die Tagung war mit gut 90 Teilnehmer:innen verschiedener Fachdisziplinen und Berufsgruppen sehr bunt gemischt und gut besucht. Eröffnet wurde die Tagung mit einem Grußwort des Vizepräsidenten für Forschung und Wissenstransfer der TH Köln, Prof. Dr. Klaus Becker, der die Passgenauigkeit des Projekts ins Forschungsprofil der Hochschule betonte. Unter dem Motto des Forschungsprofils „Soziale Innovation gestalten“ sieht er den interdisziplinären Ansatz und engen Bezug zu gesellschaftlichen Fragestellungen als vorbildhaft für angewandte Forschung an der TH Köln. Anschließend erläuterte Dr. Jochen Dreßen, Leiter der Projektträgerschaft „Forschung an Fachhochschulen“ vom VDI Technologiezentrum die Bedeutung der hier untersuchten Forschungsthemen im Kontext verschiedener Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

In zwei parallelen Tracks haben die vier Professor:innen und die wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen die angewandten, theoretischen und empirischen Erkenntnisse sowie die wichtigsten Produkte ihrer Forschung vorgestellt und zur Diskussion gestellt. In einem gemeinsamen Vortrag beschrieb Frau Trepte, leitende Fachkraft bei einem der Wissenschaft-Praxis-Partner, die Methoden der virtuellen Entwicklungsworkshops mit den jugendlichen Zielgruppen. Von den Teilnehmer:innen erhielt das Forschungsteam nicht nur sehr viel konstruktives Feedback, sondern auch weiterführende Kontakte zur Vernetzung der Ergebnisse mit anderen Projekten. Im Chat der Tagung haben viele vom Angebot Gebrauch gemacht, hier konkrete Anregungen und Links sowie die eigenen Kontaktdaten zu hinterlegen. Es war allen Teilnehmenden jederzeit möglich, nach eigenem Interesse frei zwischen den Beiträgen zu wechseln. Dass man sich mitunter aber doch für eine der jeweils zwei parallel stattfindenden Präsentationen entscheiden musste, wurde von einigen Gästen kritisiert. Jedoch hat das INTIA Team dies eher als Ausdruck von großem Interesse wertschätzend aufgenommen, denn es war nicht beabsichtigt, eine lineare Tagung über mehr als die Dauer eines ganzen Arbeitstages anzubieten. Hier war es dem Team wichtiger, möglichst viele Teilnehmer:innen zusammenzubringen, ihnen untereinander und mit dem Projekt-Team Gelegenheiten zum Networking anzubieten.

Diese Zielsetzung wurde mit dem Angebot eines Open Space am Ende der Ergebnistagung erfolgreich umgesetzt. Gestützt durch die Kommunikationsplattform Miro trugen engagierte Konferenzbesucher:innen ihre Erfahrungen und Einschätzungen sowie Hinweise zum weiteren Vorgehen für die Abschlussphase des Forschungsprojekts bei. Mit dem Open Space wurde das, was auf Präsenzkonferenzen die fruchtbaren Diskussionen der Kaffeepausen sind, auf etwas andere Art ermöglicht. In 2 Runden wurden „Schreib- und Diskussionsflächen“ angeboten zu insgesamt sechs Themen, die teilweise durch die Teilnehmenden gewünscht und vorgeschlagen waren. Der Open Space wurde den hier versammelten sehr diversen Teilnehmer:innen als interaktive Mittagspause angeboten und sogleich gemeinsam erprobt. Es gibt dabei im Open Space weder ein vorher festgelegtes Thema noch differenzierte Funktionen wie Moderation, Impulsreferat etc. Im Verlauf der Tagungsbeiträge am Vormittag waren alle Anwesenden vorab gebeten worden, für sie interessante Themen und weiterführende Fragen als Ausgangspunkt für eine Diskussionsgruppe im Open Space zu notieren. So kamen sechs verschiedene Themen zusammen, von denen fünf zusammen mit den Teilnehmer:innen diskutiert wurden. Das Format Open Space erzielte schnelle Ergebnisse in puncto Networking und Anschlussfähigkeit. Die Ergebnisse und Anregungen dienten dem INTIA Forschungsteam im Nachgang der Tagung als überaus sinnvolle Vernetzungsmöglichkeit, um die auf der Tagung präsentierten Ergebnisse wie z. B. den INTIA Koffer weiter zu testen und zu optimieren.

Weitere Informationen auf der Tagungsseite